Aschaffenburg tanzt

Großes Seniorenturnier am 15. November 2020 für die Startklassen

II D,  Sen. III D, II C,  II B,  III B    II A,    IV S

Turnierbeginn: 11:00 Uhr

Es sind  bis zu 100 Zuschauer zugelassen.

Eintritt frei !

Ein von  der bayerischen Staatsregierung vorgeschriebenes Hygienekonzept liegt vor und wird umgesetzt.


Endlich wieder tanzen!

Jutta und Ulrich Bruder

Schwarz-Gold Paare erfolgreich bei “Ostsee tanzt”

Das deutschlandweit erste Tanzturnier seit dem Coronaverbot durch die
Politik fand am Wochenende in Holm an der Ostsee statt.
Zwei Paare des TSC Schwarz-Gold vertraten bei einem der größten
Tanzturniere Deutschlands die Aschaffenburger Farben.

Doris Willenbruch und Thomas Fischer ertanzten sich in der höchsten
deutschen Seniorenturnierklasse bei zwei Turnieren den hervorragenden 2. Platz. Auch die Turnierneulinge Jutta und Ulrich Bruder schlugen sich
mit gleich drei erreichten Endrundenplätzen in der Senioren D-Klasse
prächtig.

Die Organisation des ausrichtenden Vereines – Kreativ Norderstedt –
boten den aus ganz Deutschland angereisten über 1.000 Turniertänzern
eine perfekte Plattform, um endlich wieder ihrem heißgeliebten Tanzsport
nachkommen zu dürfen.

Im Vorfeld des Turnieres war ein bis ins Detail ausgearbeitetes
Hygienekonzept mit dem zuständigen Ordnungsamt vereinbart worden. Diese Vorgaben wurden allen beteiligten Tänzern mit liebevollem Nachdruck “nahegebracht”. Alle Tänzer hielten sich akribisch an die Regeln. Man begegnete sich, außer beim Tanzen, ausschließlich maskiert; Hände,
Tische und alles andere wurden nach jeder Tanzrunde desinfiziert; jedem
Tanzpaar wurde ein “abstandsicherer” Tisch zugewiesen.

Über die Sinnhaftigkeit der politisch aufgezwungenen Maßregelungen wurde nicht debattiert; man war zum Tanzen gekommen, und wollte den Abbruch des Turnieres durch Nichteinhaltung der Regeln in jedem Falle vermeiden.

Die einzigen Kommentare, ein manchmal süffisantes, manchmal
sarkastisches Lächeln, blieb unter der Maskerade verborgen.

Ein riesiger Dank gilt den Organisatoren Tanja und Thomas Fürmeyer und
ihrem unglaublichen Team.

Sie haben dem Deutschen Tanzsport mit der hervorragenden Durchführung
dieses Tanzturnieres “Ostsee tanzt” einen riesengroßen Dienst erwiesen.
Den Verantwortlichen im Deutschen Tanzsportverband und in den
Tanzsportvereinen sollte dies Ansporn, Mut und “EIDH” geben, um
schnellstens wieder Tanzsportturniere zu veranstalten.

Dies ist unsere einzige Chance den Tanzsport zu retten, bevor viele
Tanzpaare unseren wunderschönen Sport an den “Corona-Nagel” hängen.

Thomas Fischer

Endlich wieder tanzen ab dem 08. Juni 2020

Liebe Mitglieder, liebe Tanzschüler,

ab Montag, 08. Juni 2020 ist uns der Tanzsport wieder erlaubt worden.
Die verschiedenen Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen wurden informiert. Die Tanzschulkurse beginnen ab dem 14. Juni 2020.

Wir bitten die am Eingang ausgeschriebenen Hygienevorschriften unbedingt zu beachten!!

Vereinsräume weiterhin geschlossen!

Liebe Mitglieder, liebe Tanzschüler,

in Nordrhein-Westfalen öffnen die Sportvereine ab dem 30. Mai 2020. Wir
gehen davon aus, dass wir in Bayern evtl. ab 14.06. wieder tanzen
können. Wir werden euch an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Eure Vorstandschaft

Stellungnahme des bayer. Tanzsportpräsidenten zu der Sendung “Sport im Abseits”

Liebe Tanzsportfreunde in Bayern und ganz Deutschland,

hier mein Kommentar, den ich heute früh auf der Facebook-Seite des Bayerischen Rundfunks zur Sendung „Sport im Abseits“ geschrieben habe. Tut mir echt leid für gestern Abend – schade um Eure Zeit.

“Sport im Abseits” – Die Sendung am 06.05. sollte dem Titel gerecht werden und auf die wirkliche Problematik von einem Großteil unserer Leistungs- und Breitensportler/innen in Bayern aufmerksam machen und Bewusstsein in der Öffentlichkeit und bei den Verantwortlichen wecken. Auf ziemlich makabre Weise ist es dem BR gelungen, dem Titel der Sendung alle Ehre zu machen, aber nicht durch das, was gesendet wurde, sondern dadurch, was nicht gesendet wurde, aber als Bildmaterial verfügbar war und wie teilweise die Studiogäste (speziell unser Innenminister) nicht reagiert oder völlig daneben reagiert haben. Es ist unglaublich ernüchternd und erschütternd, dass ein völlig empathieloser Innenminister auf den Beitrag unseres Tanzpaares (immerhin bayerische Meister der höchsten Klasse), die sich seit Wochen ihre Knochen durch Training in einer eiskalten, nach Benzin stinkenden Tiefgarage auf Betonboden kaputt machen, sich riesig gefreut haben, dass sie für Dreharbeiten ausgesucht wurden und im Interview auf die Problematik stellvertretend für tausende Sportkamerad*innen aufmerksam machen wollten, mit dem Kommentar reagiert hat, jetzt sind erst mal die Outdoorsportarten dran, weil jetzt ja der Sommer kommt und dann schauen wir mal und die müssen warten. Kein einziger der Studiogäste hat hier widersprochen, auch nicht unser BLSV-Präsident. Tausende Tanzsportler*innen und Vereinsfunktionäre aus ganz Deutschland saßen vor dem Bildschirm in der Hoffnung, dass wir endlich mal Gehör bekommen, dass wir endlich sagen dürfen, dass wir sofort umsetzbare Konzepte haben, die auch dem DOSB vorliegen, um unseren Sportlern wieder Perspektiven zu geben und den Sportbetrieb wieder allmählich hochzufahren. Nein – wir sind ins Abseits gestellt worden, das Interview mit mir wurde überhaupt nicht gesendet. Ca. 10 Stunden Organisations- und Zeitaufwand für die Katz! Um dann gegen Ende der Sendung einen selbstgefälligen und saturierten FC Bayern Ehrenpräsidenten erleben zu müssen, der Millionenzuschauern mitgeteilt hat, dass es dem FC Bayern wirtschaftlich sehr gut geht und er die Krise ziemlich schadlos überstehen wird. Besser kann man den Großteil des Sports in Bayern und in ganz Deutschland nicht ins Abseits stellen, als gestern Abend. Wir Sportfunktionäre können uns zunächst selbst wieder motivieren, um sofort unsere Sportlerinnen und Sportler, denen zum Heulen zumute ist nach dem gestrigen Abend, wieder zu motivieren und durchzuhalten und nicht hinzuschmeißen.Liebes BR-Team und liebe Studiogäste – Kompliment, Sport im Abseits ist Euch gestern hervorragend gelungen.

Rudold Meindl, Präsident Landestanzsportverband Bayern e.V.